Escaping Barcelona - Tag 5
Am Rückflugtag rundeten wir unseren Trip mit zwei letzten Räumen ab: Poison und dem brandneuen Steampunk-Raum Londium. Während Poison uns nicht ganz überzeugen konnte, entschädigte Londium mit der schönsten Spielwelt, die wir je in einem Escape-Room erlebt haben.
Poison
Poison ist sehr rätsellastig. Zu Beginn werden die Spieler getrennt, was für vier Teilnehmer optimal ist. Das Spiel spielt sich hauptsächlich in einem großen Hauptraum ab, in dem man parallel als Team arbeiten kann. Obwohl wir in einem guten Flow waren und alle Rätsel ohne Tipps lösen konnten, fehlte uns etwas: Viele Aufgaben wirkten stellenweise beliebig. Überraschend war, dass der Raum 2024 noch Platz 47 im TERPECA-Ranking erreichte. Für uns landete er hingegen nur auf Platz 14 von 16.
Londium
Zum Abschluss spielten wir Londium, einen brandneuen Steampunk-Raum. Nach einem ungewöhnlichen Einstieg wird man sofort ins Abenteuer geworfen. Dann entfaltet sich eine Steampunk-Welt, die einen staunen lässt – für uns der schönste Abschnitt, den wir je in einem Escape-Room gesehen haben. Man möchte diesen Abschnitt gar nicht verlassen. Die Rätsel sind zahlreich, hochwertig und logisch geführt, sodass man immer genau weiß, was zu tun ist. Auch wenn das Abenteuer endet, verlässt man die Welt voller Staunen. Beim Debriefing erfuhren wir, dass diese Welt im Wesentlichen von einer Familie gebaut wurde – denselben Personen, die auch für den großen WOW-Moment bei La Taberna verantwortlich waren. Wir hoffen inständig, dass sie niemals aufhören, Escape-Räume zu erschaffen.